Entspannung im Kopf – den Fokus nach innen lenken

Unser Hauptenergieverbraucher ist mit Abstand das Gehirn. Es handelt selbstsüchtig und deckt immer seinen Bedarf zuerst. Das authentische Reiki ist effektiver und gesünder als Gummibärchen oder Energieriegel. Lichtenergie transformiert die Gedanken und erzeugt Stille im Kopf.

Das Gehirn ist ein autistisches System, das sich vorwiegend mit sich selber befasst. Es handelt egoistisch – besonders was den Verbrauch von Nahrung angeht: Die Masse des Gehirns macht nur etwa 2 Prozent des Körpergewichtes aus, trotzdem beansprucht es gut die Hälfte der täglichen Nahrung. Durch Stress ist der Bedarf nochmals erhöht – auf bis zu 90 Prozent! Auch im Ruhezustand verbraucht das Gehirn immer noch ein Viertel des Gesamtenergiebedarfs. Trotz seiner Unersättlichkeit, besitzt es keine Energiespeicher. Das Gehirn entzieht dem Körper aktiv seinen Bedarf an Glucose, wenn es diesen gerade braucht. Wird dem Körper nicht schnell genug Energie zugeführt, sinkt der Blutzuckerspiegel, der Körper baut aus seinen Reserven Glucose ab.

Keine Technologie ist so genial
Das Gehirn kann jedoch nicht nur Energie aus der Nahrung ziehen. Auch auf einer höheren Ebene kann es mit Energie versorgt werden. Dies geschieht vor allem über den Hypothalamus. Dieser bewirkt über die Nervenbahnen des Sympathikus eine Umverteilung der Energieströme zugunsten des Gehirns. Die Amygdala und der Hippocampus informieren den Hypothalamus über ihren Energiezustand. Bei einem Bedarf wird der Sympathikus aktiviert. Der Körper fährt die Insulinproduktion auf den Nullpunkt. Das bedeutet, dass Muskel- und Fettgewebe keine Glucose mehr aufnehmen können. Auch die Leber wird aufgefordert, Glucose aus ihrem Speicher ans Blut abzugeben, damit die gesamte Energie dem Gehirn zur Verfügung steht. Daraufhin wird der Blutfluss zum Kopf verstärkt und die Glucose-Aufnahme über die Blut-Hirn-Schranke gefördert. Bei der Unterzuckerung werden die Muskeln schlapp und der Magen flau. Im schlimmsten Fall wird man so müde, dass die Augen sich schließen. Spezielle Energiesensoren im Gehirn kontrollieren diese Vorgänge. Sie messen die ATP-Konzentration im Körper. Trotz dieses hohen Energieverbrauchs, ist das Gehirn ein Meister der Energieeffizienz. Die rund 100 Milliarden Neuronen kommen mit einer Leistung von etwa 20 Watt aus. Moderne Hochleistungsrechner benötigen das Tausendfache an Energie.

Jedes Erlebnis liegt an der Oberfläche
Der Unterschied zu Hochleistungsrechnern ist die Lebendigkeit des Gehirns. Durch die Verbindungen mit den Nervenzellen und der Hirnrinde findet eine Kommunikation über kurze Strecken statt. Diese Vernetzung wird über die Sinne wahrgenommen. Die fünf Sinne sind nur ein winziger Ausschnitt der realen Welt, die uns im Augenblick präsentiert wird. Das Gehirn weiß unglaublich viel, weil es genetische Informationen in sich trägt, die bereits 500 Millionen Jahre alt sind. Forscher am Max Planck-Institut Frankfurt glauben, dass Wahrnehmung die Bestätigung von vorausgeträumten Hypothesen ist. Dabei entstehen immer neue Blickwinkel – jede Sekunde. Die Geschwindigkeit, mit der man Erinnerungen aus der eigenen Kindheit hochholen kann oder Situationen, die gestern präsent waren, legt den Gedanken nahe, dass alles an der Oberfläche liegt. Das Gehirn muss somit ein hochdimensionaler Zustandsraum sein, der phänomenal ist.

Wie authentisches Reiki auf das Gehirn wirkt
Während einer Entspannung ruht das Gehirn jedoch keineswegs! Es findet immer eine innere Aktivität statt. Vor allem Meditation wie das authentische Reiki geht weit über eine normale Entspannung des Gehirns hinaus. Über das authentische Reiki werden zum Beispiel die Augen mit Lichtenergie gewärmt, und Einfälle im Gehirn nehmen zu. Die Motivation steigt, schwierige Dinge im Leben anzupacken. Durch die universelle Energie wird gleichzeitig der Gedankenstrom gestoppt, weil keine weiteren Informationen von außen aufgenommen werden. Der Mensch wendet sich nach innen, sammelt sich und lässt den kreativen Denkapparat im Freilaufmodus. Dadurch entsteht Entspannung. Wenn Neuronen freigelassen werden, wird ein Netzwerk aktiv, dass die Aufmerksamkeit nicht mehr nach außen lenken muss. Eigentlich arbeitet dieses Netzwerk die ganze Zeit und ist dafür mitverantwortlich, das Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten. Denn der Selbstwert leidet, wenn die Aufmerksamkeit ständig nach außen gelenkt wird. Der Mensch ist dann nicht bei sich, sondern dort, wo die Aufmerksamkeit liegt.

In einem meditativen Ruhezustand bereitet sich das Gehirn vor – auf das nächste zukünftige Ereignis. So können schwierige Alltagsthemen ruhiger angegangen werden.

– In der Ruhe liegt die Kraft –

Konfuzius

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