Ist es noch Liebe? Reiki bringt Klarheit

Gewohnheit kann wie ein Klebstoff sein und gleichzeitig abstoßend. Warum bleiben manche Menschen zusammen und warum trennen sich derzeit so viele aus langjährigen Partnerschaften? Mit Reikimeditationen kannst du unterbewusste Muster lösen und neu beginnen – ob mit oder ohne deinen Partner.

Oft treffen wir Entscheidungen, die scheinbar für andere Menschen wichtig und richtig sind. Doch eigentlich sollten wir Entscheidungen aus unserem Herz für uns selber treffen. Nur wenn wir in unserer Mitte sind und glücklich, können wir erfüllte Partnerschaften auf Augenhöhe führen.

Willkommen im Trott. Vor allem in langjährigen Beziehungen gibt es immer mal Phasen, in denen die Partnerschaft hinterfragt wird. Fragst du dich manchmal, ob du nur noch aus Gewohnheit in dieser Verbindung bist? Ist es praktisch und vertraut? Das muss nichts Schlechtes sein. Vertrautheit und eine tiefe Verbindung zum Partner sind die Grundvoraussetzungen für eine gelungene Partnerschaft. Doch Gewohnheit bedeutet Rückschritt.

Gewohnheit lässt dich in den Automodus schalten. Dein Leben läuft von ganz allein. Doch was fehlt in diesem Modus, sind Lebendigkeit, Leichtigkeit und Erlebnisse. Es gibt Menschen, die sind mit dem Automodus zufrieden. Aber es gibt auch diejenigen, die eine Sehnsucht nach ihrem Herzensweg antreibt.  Oft sind es Menschen, die bereits dem Tod ins Auge geschaut haben durch einen Unfall oder eine Krankheit. Sie fragen sich: Reicht mir dieses Leben? Das ist die Frage, mit der alles ins Wanken gerät.

Bereits der erste Grad des authentischen Reiki befasst sich mit unbewussten Mustern, die aus der Kindheit entstehen. Eltern, die eine ungesunde Beziehung vorleben, sind automatisch Vorbilder für ihre Kinder. Kleine Kinder vergöttern ihre Eltern. Für sie ist alles richtig, was Mama und Papa machen. Wenn also die Eltern zusammen bleiben, obwohl die Liebe bei der Gewohnheit auf der Strecke geblieben ist, wiederholen die Kinder als Erwachsene das gleiche Muster. Solange, bis sie es schaffen, aus diesem Kreislauf von allein auszubrechen.

Daran erkennst du, dass deine Beziehung auf Gewohnheiten basiert:

  1. Langweilen dich die Gespräche mit deinem Partner?
  2. Sträubst du dich gegen Treffen mit anderen Menschen, die dein Partner organisiert?
  3. Freust du dich mehr über die Tatsache, dass dein Partner weg ist, als dass er wieder kommt?
  4. Machst du aus freien Stücken deinem Partner Komplimente und bekommst auch welche?
  5. Streitet ihr über nervige Alltagsdingen, die dich richtig wütend machen?
  6. Ist da vielleicht eine andere Person, an die du ständig denken musst?
  7. Vergleichst du deine Partnerschaft mit anderen?
  8. Hörst du deinem Partner richtig zu?
  9. Kannst du deinem Partner alles sagen?
  10. Fühlst du immer noch die Nähe und Verbundenheit wie am Anfang?
  11. Wann wart ihr euch das letzte Mal körperlich nah?
  12. Bist du manchmal abwesend und flüchtest dich in eine Traumwelt, während ihr beim abendlichen Fernsehen nebeneinander sitzt?

Ein strukturierter Alltag kann sehr angenehm sein, doch zu viel Gewohnheit wird jede Beziehung früher oder später kaputt machen. Das ist ein ganz normaler Prozess. Deshalb sind Kurzschlussentscheidungen völlig fehl am Platz, wenn es um das Auflösen einer langjährigen Partnerschaft geht.

Jeder sollte zunächst bei sich selber schauen, was Unzufriedenheit auslöst. Wenn du selber wieder frischen Wind in dein Leben bringst, kann das auch deiner Beziehung gut tun. Lass mehr Kreativität zu – auch in deiner Partnerschaft. Dazu sollten beide Partner bereit sein. Möchte der andere jedoch in seiner Gewohnheit verharren, wird es auf längere Sicht starke Probleme geben. Auch Paartherapien sind eine gute Alternative, wenn man nicht weiter weiß.

Gib dir selber Raum zum Wachsen, hör in dich hinein und schaue, was deinem Wesen entspricht. Du bist selber dafür verantwortlich, dich glücklich zu machen. Nicht dein Partner. Wenn du allerdings merkst, dass dein Partner dich ständig in dieser Entwicklung zu dir selber blockiert, solltest du rechtzeitig die Reißleine ziehen. Manchmal ist das sehr schmerzhaft und gleichzeitig befreiend.

Mit deiner Reikipraxis kannst du dich in diesem Prozess unterstützen:

Als Einschlafhilfe gegen die emotionale Achterbahn

Lege dir jeden Abend vor dem Einschlafen deine Hände auf dein Herz und sage dir drei Mal hintereinander: „Alles was ich tue, tue ich aus Liebe“. Beobachte, wie sich die Wärme im Brustkorb ausbreitet und lass dich in den Schlaf wiegen von dieser wundervollen Energie.

Dir deiner Selbst bewusst werden

Mach täglich eine Ganzbehandlung. Du wirst bereits nach wenigen Wochen bemerken, wie Reiki dich stärkt und positiv verändert. Blockaden aus der Kindheit brechen auf – du findest immer mehr zu dir selbst und deinen Wünschen.

Bei schwierigen Partnergesprächen

Lege dir eine Hand auf dein Herzchakra, während du mit deinem Partner sprichst. Die Worte werden direkt und liebevoll aus deinem Herzen kommen. Lass dein Ego zurück, wenn es um die wahre Liebe geht. Bedingungslos lieben bedeutet, dass du auf Augenhöhe mit deinem Partner bist und ihr jede Form von Machtspielen sein lasst!

Dein Herzraum – Energie und Glück pur

Es gibt einen Ort in dir, der nur Frieden, Ruhe und bedingungslose Liebe kennt unabhängig von deiner Stimmung oder äußeren Umständen und Emotionen. Dein Herzraum ist dein wahres Zuhause. Er ist vielen Kulturen auf der ganzen Welt und unter vielen Namen bekannt, wie deine Seele,  dein Wahres Selbst und das Tao.

Das Herz hat seine eigene Intelligenz und sein eigenes Nervensystem und „spricht“ ständig mit dem Gehirn. Es hat auch sein eigenes bioelektrisches Feld. Das physische Herz und dein Herzraum sind ein und dasselbe.

Wenn du deinen Herzraum betrittst, greifst du auf die bioelektrische Energie zu, die das Herz imitiert. In diesem Moment fühlst du eine Reihe von höheren Emotionen wie Freude, Dankbarkeit, Liebe, Wertschätzung, Freiheit, Selbstlosigkeit und Mitgefühl.

Solange es Menschen gibt, wird der Herzraum als inneres Gefühl des Gebets benutzt. Wenn wir uns eins mit dem Herzraum fühlen, ist es, als ob unsere Gebete um Heilung, Hilfe oder Liebe bereits erhört wurden – das ist sein Geheimnis.

Was ist das für ein Gefühl?

Jeder wird die Gefühle des Herzraums anders empfinden und beschreiben, denn jeder von uns ist einzigartig anders. Der eine mag ein Gefühl der Ausdehnung im Herzraum in seiner Brust spüren, ein anderer mag ein warmes Glühen spüren oder ein helles Licht. Es kann sich prickelnd, sicher, liebevoll, kostbar, besonders, zentriert, wie zu Hause, echt oder freudig anfühlen – welche beschreibenden Begriffe du für dich geeignet findest.

Wie kommst du in deinen Herzraum?

Es kann sein, dass du den Herzraum bereits erlebt und es zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt hast. Spontane Verbindung mit dem Herzraum entsteht, wenn wir verliebt sind, wenn wir wunderbare Landschaften, schöne Kunstwerke betrachten oder uns in tiefer spiritueller Praxis engagieren.

Die Verbindung mit dem Herzraum ist wie der Aufbau von Muskeln in deinem Körper. Du kannst nicht ein einziges Mal trainieren und erwarten, dass sich dein Körperbau massiv verändert! Je mehr du auf ihn zugreifst, desto stärker wird er. Je stärker er wird, desto mehr unerschlossene Teile deines Herzens kannst du erreichen.

Eine kleine Übung für dich:

Lege deine linke Hand auf deine Brust. Atme ein paar tiefe, entspannende Atemzüge ein.

Erinnere dich an eine Zeit, in der du tief entspannt, glücklich und in Frieden warst.

Erlaube dir, in diesem Moment zu verweilen.

Spüre die positiven Emotionen des Moments. Wo in deinem Körper spürst du sie?

Erlaube dir, diese Gefühle der Liebe, der Freude und des Glücks so lange zu intensivieren, wie du es dir wünschst.

Das ist alles.

Jetzt kann ich es fühlen – und was nun?

Abgesehen davon, dass es sich großartig anfühlt, ist der Herzraum ein wunderbares Mittel, um dein Leben zum Besseren zu verändern. Je mehr Zeit du in diesem Raum verbringst, desto mehr wird sich die Welt um dich herum verändern und deinem neuen, dominanten Gefühlszustand entsprechen. Du kannst dort Probleme ansprechen, um intuitiven Rat bitten, dich während deiner Reiki-Meditation mit dem Herzraum verbinden und sogar während du dich kreativ betätigst oder das Essen kochst. Der Herzraum kann auch als eine Form der Selbstheilung genutzt werden, indem du darum bittest deinen Herzraum dafür zu öffnen. Liebe und Mitgefühl werden Frustrationen überschwemmen und zunichte machen. Beim Experimentieren mit Reiki wirst du in deinem Herzraum sicherlich einige erstaunliche und magische Erfahrungen machen.

Die Schwingungsenergie der Absicht

Triff eine Entscheidung – alles im Leben beginnt mit einer Absicht. Daraus entstehen Gedanken, Worte und Taten, die zu deinem Leben werden. Diese Gedanken, Worte und Taten ziehen wiederum Situationen und Menschen in unser Leben, denen wir begegnen. Es ist alles miteinander verbunden, und alles beginnt mit der Absicht! Wir alle setzen uns täglich Absichten, auch wenn wir uns ihrer nicht immer bewusst sind. Eine Absicht bewusst zu setzen, ist anders. Es ist ein Weg, Verantwortung für sein Leben und für die Macht, die man darüber hat, zu übernehmen.

Die Absicht gibt den Ton an, wie wir uns verhalten werden, wie unser Leben sein wird und sogar, wie wir uns fühlen werden. Sie bestimmt, wer wir sind und wie andere uns wahrnehmen. Es ist das, was wir ausstrahlen. Noch bevor wir etwas gedacht, gesagt oder getan haben, ist also unsere Absicht, wie wir in der Welt sein wollen und welche Wirkung wir auf die Erde haben wollen, wichtig. Sie ist wichtig für unsere Heilungsarbeit, da sie den Ton angibt, welche Art von Energie wir in unsere Arbeit einbringen.

Wenn du eine Absicht festlegst, ist das jedoch nicht dasselbe wie einen Wunsch zu äußern und darauf zu warten, dass der Wunsch erfüllt wird. Mit einer Absicht erkennst du an, dass deine Energie in einen Zustand versetzt wird, in dem deine Gedanken, Worte und Taten nun beginnen, sich zu verlagern und der Erfüllung dieser Absicht zu folgen. Selbst  wenn du nicht weißt, wie das geschehen wird.

Oft wissen wir nicht, wie das Endergebnis unserer Absicht aussehen wird. Es mag uns weit von dem entfernt zu sein, wo wir gerade stehen. Es fällt uns schwer, die Absicht vorzustellen oder die Schritte zu erkennen, um dorthin zu gelangen. Indem wir die Absicht festlegen, stellen wir die Weichen, damit sich unsere Energie in dem Maße, in dem wir bereit und offen dafür sind, in die Richtung verschiebt, die sie braucht, um die Absicht zu verwirklichen. Das bringt Veränderung in unseren Verstand, in unsere Herzen und in unser Leben. Es verändert unsere Energie.

Sowohl das Zulassen als auch das Handeln sind wichtig für einen Wandel. Der Einzige, der für deine Energie und dein Leben verantwortlich ist, bist du selbst. Indem du  offen bist, Veränderungen zulassen kannst, um deine Absichten zu verwirklichen, übernimmst du die volle Verantwortung und Kontrolle über dein Leben. Das kann anfangs ein wenig beängstigend sein, aber es ist ein großartiges Gefühl, wenn du dich darauf einlassen kannst. Die Absicht zu benutzen, dein Herz und dein Bewusstsein zu erweitern, besonders im Dienst an anderen, ist eine wunderbare Sache und wird positiv auf dich zurückfallen. Das ist genau das, was wir tun, wenn wir zu Beginn einer Heilsitzung eine Absicht zur Heilung setzen. Wir beabsichtigen, für den Klienten auf liebevolle Weise, mit offenem Herzen, präsent zu sein und Heilungsenergie durchströmen zu lassen. Die Absicht ist, dass die Sitzung zu seinem größten und höchsten Wohl ist, auch wenn wir nicht wissen, was das sein mag oder wie das Ergebnis aussehen wird. Wir wissen nicht, welchen Weg die Heilung nehmen wird, weder auf kurze noch auf lange Sicht. Damit die Heilung am wirksamsten sein kann, müssen sowohl der Heiler als auch der Klient offen sein für Veränderung, Erweiterung und mögliches Handeln.

Ein klares Verständnis über die Absicht kann dazu führen, dass man seine Ziele leichter erreicht und weniger frustriert ist. Sei offen für den Weg, der sich für dich ergeben kann, wenn du eine Absicht festlegst. Sei bereit, ihn zu gehen. Achte auf die Zeichen, auch wenn sie unerwartet sind. Höre auf die Energie in deinem eigenen Körper und Herzen. Mach die Schritte und Möglichkeiten, für die dein Verstand sich öffnet. Lass vor allem zu, dass sich dein Herz und dein Verstand öffnen. Beim Setzen einer Absicht geht es darum, die Energie von Herz und Verstand zu verändern.

Begegne deinem inneren Kind

Bist du mutig genug, deinem inneren Kind zu begegnen? Während einer Selbstbehandlung hast du immer die Möglichkeit, wichtige Fragen an dich und das Leben zu stellen. Du wirst immer klare Antworten bekommen. Höre heute deinem inneren Kind in Ruhe und geduldig zu.

Komm in eine angenehme Haltung. Wenn du magst, kannst du die Augen schließen. Du kannst sie aber auch geöffnet lassen. Atme tief und ruhig ein und lang und tief aus. Lass deinen Atem seinen ganz natürlichen Rhythmus finden. Mit jedem Atemzug kommst du immer mehr zur Ruhe und visualisiere mindestens drei Mal das Einmustersymbol, während du in deinem inneren Raum ankommst. Du kommst in einen wunderschönen Garten. Lass deiner Fantasie freien Lauf. Nimm Tiere wahr, die Farben der Umgebung, Gerüche und Geräusche.

Visualisiere das 4-Mustersymbol gefolgt vom Einmustersymbol mindestens drei Mal. Nun nimm wahr, wie friedlich es hier ist. Dein innerer Garten ist ein sicherer Ort, an dem du vollkommen geborgen bist und dich vollkommen wohl fühlst. Und während du dich in deinem inneren Garten umsiehst, entdeckst du unweit von dir ein Kind in diesem Garten. Stelle eine Lichtbrücke zu diesem Kind her mit dem 22-Mustersymbol gefolgt vom 4-Mustersymbol und dem Einmustersymbol. Du näherst dich diesem Kind und erkennst, dass du selbst dieses Kind bist. Das ist dein inneres Kind. Wie alt ist dein inneres Kind, das mit dir hier im Garten ist?

Was hat es an?

Wie sieht es aus und was macht es gerade?

Lächle deinem inneren Kind zu und halte ihm deine Hand hin. Wie reagiert es?

Zeige diesem Kind, dass es dir vertrauen kann.

Beginne nun das Gespräch mit deinem inneren Kind und höre ihm geduldig zu. Visualisiere vor jeder Frage drei Mal das Einmustersymbol und warte geduldig auf eine Antwort, bevor du zur nächsten Frage übergehst:

Frag dein inneres Kind, was seine Lieblingsfarbe ist.

Vielleicht möchtest du dich in der nächsten Zeit noch mehr mit dieser Farbe umgeben oder kleiden.

Frag dein inneres Kind, ob es ein Lieblingslied hat.

Wann hast du selbst das letzte Mal diesem Lied gelauscht?

Frag dein inneres Kind, wovor es Angst hat, worunter es leidet, wobei es Hilfe und Schutz braucht.

Wie kannst du deinem inneren Kind dabei helfen. Was möchtest du ihm sagen?

Frag dein inneres Kind, was es sich am meisten von dir wünscht.

Frag dein inneres Kind, was es über dich denkt und wie es dich fühlt.

Frag dein inneres Kind, ob es von dir in den Arm genommen und gehalten werden möchte.

Zeige deinem inneren Kind und beweise ihm, dass du von nun an immer für es da bist. Dass du es hältst, Sicherheit gibst und beschützt. Dass du es liebst und dass du dich liebst.

Frag dein inneres Kind, ob es etwas gibt, dass es wissen möchte und beantworte seine Fragen.

Verbringe gemeinsame Zeit mit deinem inneren Kind. Spielt, kuschelt oder genießt  euren Garten. Genießt gemeinsame Zeit.

Wenn du bereit bist, verabschiede dich wieder von deinem inneren Kind. Sag ihm, dass es jederzeit wieder in deinen Garten kommen kann, damit ihr gemeinsame Zeit verbringt. Von nun an seid ihr immer miteinander verbunden.

Vertiefe deine Atmung. Mit jedem Einatmen kommt wache und frische Energie in deinen Körper. Mit jedem Ausatmen wird diese Energie verteilt. Visualisiere drei Mal das 4-Mustersymbol gefolgt vom Einmustersymbol. Um die Selbstbehandlung zu beenden, atme mehrmals tief ein und aus.

Selbstbehandlung von Schulterschmerzen

Schmerzen im unteren Rücken und in der Schulter sind eines der häufigsten Symptome unserer Zeit. Oft schieben wir die physische Ursache dieser Schmerzen auf Schreibtischjobs und Smartphone zurück. Ein langer Prozess beginnt, der viele Probleme schafft. Viel zu lange werden Emotionen als mögliche Ursache belächelt. Gerade bei Schulterbeschwerden scheinen sie jedoch eine tragende Rolle zu spielen.

Die Schulter liegt auf der Höhe des Herzchakras. Kommt es zu einer schmerzhaften Muskelverspannung, ist oft auch das Herzchakra von einer Blockade betroffen – ausgelöst durch emotionale Verletzungen. Es müssen nicht immer ganz große Wunden des Herzens sein. Wir alle werden manchmal durch andere Menschen verletzt, ohne dass es uns bewusst sein muss. Das Herz verschließt sich daraufhin. Man versucht, sich selbst zu schützen. Eine typische Geste dazu ist das Verschränken der Arme vor der Brust. Die Schultern werden nach vorne gebeugt. Diese Haltung ist der absolute Gegensatz zur natürlichen Schulterposition. Wird diese Position oft eingenommen, kommt es zu Steifigkeit und Schmerzen in der Schulter-Nackenregion.

Mit einer schweren Mauer ums Herz wird die Liebe ferngehalten. Dadurch wird es zunehmend schwerer, selber Liebe zu zeigen und zu akzeptieren. Mit Reiki können wir die Angst vor Verletzungen heilen. Während ein ambitionierter Sportler den Schmerz nicht scheut, weil der Sport ihm so viel Freude bereitet, ist es mit der Öffnung des Herzens ähnlich. Es wird immer wieder schmerzhaft sein. Doch nur, wenn das Herz offen ist, kann es Liebe, Freude und Zweisamkeit empfinden. Und das ist ein wundervolles Gefühl, das man nicht mehr missen möchte.

So kannst du mit Reiki in die Heilung gehen:

  1. Schaffe dir einen heiligen Raum, in dem du ungestört bist.
  2. Lege deine Hände auf die Herzposition.
  3. Lenke deine Aufmerksamkeit auf eine Situation, in der du Angst hast, verletzt zu werden. Werde dir der Gefühle bewusst.
  4. Bleib bei dem Schmerz. Fühle ihn noch einmal. Nimm den Schmerz an, atme tief ein und aus dabei. Lass dir mindestens zehn Minuten Zeit damit. Vielleicht auch länger, wenn du magst.
  5. Bitte innerlich um Transformation und Heilung. Dann beginnst du mit der Selbstbehandlung von Kopf bis zum Rücken.

Mit dieser regelmäßigen Praxis wirst du immer offener und liebevoller. Der Schmerz in den Schultern wird nachlassen und schließlich ganz verschwinden, weil du lernst, dich selber wieder aufzurichten.

Geld, Reiki und bedingungslose Liebe – wie passt das zusammen?

Das Thema Geld scheint tief mit dem Selbstwert des Menschen verbunden zu sein. Das liegt daran, dass die spirituelle Sphäre mit der finanziellen unmittelbar verbunden ist. Wenn die Beziehung zum Geld geheilt ist, ist der Verdienst ein Ausdruck von Wertschätzung und Liebe.

Menschen haben Geld erschaffen. Im Laufe der Geschichte wurde es massiv missbraucht. Menschen wurden benutzt, gequält, erniedrigt und mit Geld vernichtet. Ursprünglich betrachtet ist Geld jedoch ein Ausdruck unserer Wertschätzung und gegenseitigen Liebe. Vielleicht müssen wir wieder lernen, den positiven Ausdruck des Geldes zu erkennen und zu fühlen.

Sprache, Geld und Spiritualität hängen ganz eng zusammen. Schauen wir uns den Begriff Erlös an. Erlös ist der Gewinn, den ein Geschäft abwirft. In Bezug auf die Spiritualität ist die Erlösung das höchste Ziel eines gläubigen Menschen! Oder der Begriff Zuwendung. Im monetären Bereich ist die Zuwendung die Bezahlung einer Leistung. In unserer emotionalen Welt ist Liebe und Zuwendung ein absolutes Grundbedürfnis. Das Wort Verdienst kommt von verdienen. Das Dienen ist das höchste Ziel eines spirituell suchenden Menschen. Wenn wir etwas nicht verdient haben, plagt uns das schlechte Gewissen. Es scheint fast so, als würde alles zu seinem gerechten Ausgleich kommen. Kredit und Schuld sind weitere emotionale Begriffe, mit denen nicht nur im Finanzbereich jongliert wird.

Bereits Dr. Usui hat Anfang des 20. Jahrhunderts festgestellt, dass Reiki ohne Entlohnung nicht gut angenommen wird. Geld ist ein Energieaustausch für eine sinnvolle und schöne Arbeit. Aber machen wir uns doch nichts vor: das richtig große Geld wird nicht in Heilberufen gemacht, sondern in der Wirtschaft und an der Börse.

Freunde, Familie und Notfälle auf der Straße – sie alle werden von mir kostenlos behandelt. Aber wer einen Termin macht oder ein Seminar bucht, nutzt meine wertvolle Zeit und bekommt eine Leistung, die entsprechend entlohnt werden muss. Energieaustausch funktioniert folgendermaßen: Wenn jemand empfangen möchte, sollte er auch bereit sein zu geben. Darüber hinaus geht es um Wertschätzung. Biete ich also Reiki kostenlos an, hat es den Anschein, nichts wert zu sein. Aber die Zeit, Mühe und das Geld, das in das Lernen von Reiki, den Aufbau meiner Fähigkeiten und in die Praxisräume geflossen sind, kommen noch als Kosten oben drauf. Mein größter Anreiz, Reiki zu geben, ist jedoch nicht der Verdienst des Geldes, sondern der Ansporn, anderen zu helfen.

Wer liebt, was er tut, macht es anderen leicht, Geld für diese Tätigkeiten angemessen bezahlen zu lassen. Jeder Mensch ist es wert, in Fülle zu leben! Ein bewusster Umgang mit Geld und das Kreieren eines Füllezustandes gibt Verantwortung fürs eigene Leben. Du lernst für dich selber zu sorgen und gleichzeitig anderen zu dienen. Letztlich muss also jeder Reiki-Praktizierende für sich die richtige Höhe der Entlohnung herausfinden. Die Preise sollten erschwinglich sein – auch für Menschen, denen es finanziell schlechter geht.

Entschleunigen im Alltag – wie geht das?

Scheinbar dreht sich jeden Tag die Welt schneller. Menschen funktionieren wie Maschinen. 24 Stunden vergehen im Flug.

Hast du dich schon mal gefragt, wie du aus diesem Hamsterrad zeitweise aussteigen kannst? Wie du wieder Lebendigkeit spürst, ohne dass die Stunden, Tage, Wochen und Jahre einfach vorbeifliegen? Was passiert hier eigentlich?

Unsere Welt verändert sich – einiges ist positiv, aber vieles verursacht mehr Leid als Freude. Viele Menschen verbringen mehr Zeit mit ihrem Telefon als mit ihrer Familie. Emails werden nach Feierabend oder am Wochenende beantwortet. Bereits Kinder schauen sich dieses Verhalten ab und geraten in die gleiche Abhängigkeit wie Erwachsene. Facebook, Instagram und andere Formen sozialer Medien bestimmen scheinbar das Leben.

Was können wir dagegen tun?

Du brauchst eine Technik, um der täglichen modernen Welt standzuhalten. Mit Reiki wirst du sofort ruhiger und entspannst dich. Universale Energie durchdringt alle Ebenen deines Seins. Das Stressniveau sinkt – sofort reagiert der Körper darauf positiv und reduziert die Hormonproduktion in den Nebennieren. Dieser Effekt ist körperlich spürbar. Auch emotional geht es uns besser durch die intensive Ruhepause während der Selbstbehandlung mit Reiki. Wir erschaffen dadurch einen meditativen Raum in unserem Leben und erinnern uns daran, was wirklich wichtig ist im Leben. Wir kommen zurück in unsere Mitte.

Klingt das zu simpel?

Ja, es ist simpel und irgendwie doch nicht. Eine tägliche Reiki-Praxis setzt Ausdauer und Fleiß voraus. Es kann ein weiterer Punkt auf der To-do-Liste sein, der stresst. Das sollte es allerdings gar nicht erst werden. Vielmehr soll die Selbstbehandlung eine Belohnung sein. Es ist Zeit für einen Perspektivenwechsel, um das eigene Leben anders zu gestalten. Mit Reiki setzen wir wichtige Prioritäten für unser Leben und unser Energieniveau!

Das kannst du neben deiner Reiki-Meditation außerdem tun:

  1. Verbringe mehr Zeit mit den Menschen, die du liebst.
  2. Mache täglich mindestens 20 Minuten Reiki oder eine andere Art von Meditation
  3. Lerne Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, wenn Tätigkeiten in deinem Leben keinen bestimmten Zweck erfüllen.
  4. Lese mehr und reduziere die Zeit, die du in sozialen Netzwerken verbringst.
  5. Mach lange Spaziergänge oder treibe Sport in der Natur.
  6. Schaue gezielt in die Ferne. Fernsehen ist ein Zeiträuber.

Diese Liste kann noch weitergeführt werden. Entschleunigung bringt eine neue Tiefe der Ruhe und Harmonie in deinem Leben. Du wirst bemerken, dass die Atmung langsamer und ruhiger wird. Du fühlst dich insgesamt ausgeglichener, obwohl du immer noch in dieser schnelllebigen Welt lebst. Du kannst mit Reiki kurzfristig aus dem Karussel aussteigen, tief durchatmen, um dann die Fahrt langsam wieder aufzunehmen. Erschaffe dir selbst das Leben, das du dir immer gewünscht hast!

Der erste Grad – Transformation auf allen Ebenen

Ich erinnere mich noch sehr genau an den Tag, als ich mich für Reiki entschied. Trauer beherrschte mich, mein Herz zerbrach an den Herausforderungen des Lebens. Mir fehlte die Kraft, mich aus dem Strudel der Gedanken zu befreien. Innere Blockaden hinderten mich daran, meiner Berufung erfolgreich nachzugehen. Mein Selbstbewusstsein war durch Verletzungen aus der Kindheit stark angeschlagen. An diesem Tag entschied ich mich dazu, endlich wieder glücklich zu werden und mein Schicksal selber in die Hand zu nehmen!
Schon oft hatte ich über das authentische Reiki gelesen und darüber, dass ganze Lebensthemen durch Selbstbehandlungen und auch Fernbehandlungen transformiert werden könnten. Nun wollte ich es am eigenen Leib erfahren. Seit meiner ersten Einstimmung in das authentische Reiki hat mich diese Selbsthilfetechnik in den Bann gezogen. Mein Tag beginnt seitdem mit einer entspannten Reiki Meditation. Diese Stunde, in der ich mir Zeit für mich selbst nehme, ist mir heilig geworden. Reiki gibt mir Energie, Sicherheit, Beständigkeit und ein warmes Gefühl der Selbstliebe. Darüber hinaus habe ich mit meinen Händen mein wichtigstes Werkzeug bei mir: Bei Unfällen behandle ich meine Kinder, meine Familie, Freunde und auch die Menschen, die den Weg zu mir finden. Mit Reiki darf ich auch anderen helfen, ihr inneres Licht zu aktivieren.

Die höchste Schwingung von Energie ist das, was unsere Ausstrahlung ausmacht. Der Mensch wird dadurch charismatisch. Durch Reiki wird diese Ausstrahlung verbessert. Der erste Grad im authentischen Reiki ist mit Abstand der wichtigste im ganzen Energiesystem des authentischen Reiki. Im ersten Grad erhalten die Seminarteilnehmer vier Einstimmungen über zwei oder gar mehrere Tage verteilt. Bei den ersten drei Einstimmungen geht es darum, die Kapazität zu erweitern, universale Lichtenergie auszustrahlen und in uns und anderen zu aktivieren. Die vierte Einstimmung versiegelt den Prozess, so dass die Anbindung an universale Energie für immer erhalten bleibt.

Einstimmungen sind das Herzstück jedes Reiki-Seminars. Die Qualität der Einstimmungen ist das A und O des ganzen Energiesystems. Je direkter die Ausbildungslinie des Reiki Lehrers ist, desto besser. Der einstimmende Reiki-Lehrer muss selber von einem Lehrer eingestimmt worden sein, der alle sieben Grade dieses siebenstufigen Ausbildungssystems erhalten und damit den vollkommenen Zugang zu diesem Energiesystem hat. Im Reiki-System gibt es insgesamt sieben Grade, in denen zusammen zwölf Einstimmungsprozesse unterschieden werden. Während der Einstimmung sitzt der Seminarteilnehmer auf einem Stuhl und hält seine Hände im Anjali-Mudra (beide Handflächen aneinander) auf Höhe des Dritte-Auge-Zentrums. Der Lehrer bittet den Schüler die Augen zu schließen vor der Einstimmung, damit die ganze Aufmerksamkeit nach innen gerichtet wird. Nun verwendet der Reiki Lehrer bestimmte kosmische Symbole in einer festgelegten überlieferten Reihenfolge. Das gesamte Körpersystem wird während eines Einstimmungsprozesses von feinstofflichen Schwingungen harmonisiert und aktiviert. Der Mensch wird durchlässiger für feinstoffliche Energien und kommt in Kontakt mit universaler Lichtenergie. Die Kapazität mit dieser universalen Energie zu arbeiten wird mit jedem Einstimmungsprozess dauerhaft verstärkt. Nach dem Einstimmungsprozess berichten viele Schüler, dass sie Licht oder Farben gesehen hätten. Einige berichten von starkem Kribbeln in Kopf oder Händen, andere sehen wiederum ganze Bilder und Szenen. Es ist aber auch völlig normal, gar nichts zu spüren. Davon wird der Erfolg einer Einstimmung nicht beeinträchtigt.
Im ersten Grad wird man für immer an die Quelle der universellen Energie angebunden. Diese höchste Schwingung von Energie steht von nun an unbegrenzt zur Verfügung. Teilnehmer lernen die Positionen der Ganzbehandlung für sich und andere. Die Energie kann somit für sich, andere, Tiere und Pflanzen genutzt werden.

Gleichzeitig werden durch die Einstimmungsprozesse alle Energiezentren in Einklang gebracht und harmonisch entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wurzelchakra, welches unsere Basis darstellt. Hier entstehen Eigenschaften wie Urvertrauen und Selbstvertrauen. Der eingestimmte Mensch übernimmt automatisch mehr Verantwortung für sein eigenes Leben und fühlt sich angekommen im Leben. Man fühlt sich mehr geerdet und bekommt eine gesunde Einstellung zu Geld und Materiellem. Während des Einstimmungsprozesses werden auch die anderen Chakren (Energiezentren) harmonisiert, die Nachholbedarf haben.
Die Energiezentren werden durch die Einstimmungen und durch Selbstbehandlungen harmonisch entwickelt, so dass wir immer durchlässiger für universale Energie werden. Universale Energie fließt immer dorthin, wo sie am meisten gebraucht wird. Eigentlich bräuchten wir die Hände nur irgendwo auf den Körper zu legen – die Energie würde sich selber verteilen. Dennoch ist es sinnvoll Chakra für Chakra systematisch abzudecken. Dadurch werden auch die Drüsen und inneren Organe mit Energie versorgt. Es kommt jedoch nicht darauf an, genau zu „treffen“. Die groben Körperregionen reichen als Anhaltspunkte vollkommen aus.

Wer sich täglich eine Stunde Zeit nimmt für eine Selbstbehandlung, wird schnell feststellen, dass der Schlaf tiefer wird, insgesamt weniger Schlaf benötigt wird und der Alltag viel energiegeladener ist. Es ist ein Trainingsprozess: Wenn man über mindestens vier Wochen Reiki-Behandlungen in seinen Tag integriert hat, fällt es irgendwann nicht mehr schwer und ist sogar ein Genuss! Bei Zeitmangel ist es auch möglich Teilbehandlungen durchzuführen z. B. morgens den Kopf, mittags die Vorderseite und abends die Rückseite. Neben den 12 Grundpositionen gibt es Zusatzpositionen, die in besonderen Lebenslagen, bei Kreislaufproblemen oder anderen emotionalen Themen behilflich sein können. Die Direktbehandlung, die im ersten Grad gelehrt wird, zieht sich durch alle Grade. Sie ist das wertvollste Mittel, um eine harmonische Entwicklung auf allen Ebenen zu unterstützen und einen Transformationsprozess anzustoßen. Mit dem ersten Grad hat man das Tempo für seine Persönlichkeitsentwicklung selber in der Hand. Auch Yogaübungen können helfen, den eigenen Entwicklungsprozess individuell zu vertiefen und zu unterstützen.
Allein durch das Handauflegen bei sich oder anderen – ob bewusst oder unbewusst – wird in Zukunft universale Energie aktiviert!