Seelische Gewalt – Schütz dich mit Reiki!

Gewalt halt viele Gesichter. Sie kann körperlich, aber auch emotional und verbal praktiziert werden. Verbaler und emotionaler Missbrauch überschneiden sich oft und werden häufig mit Wut abgetan. Es gibt jedoch einen schmalen Grat zwischen Wut und wutbedingter verbaler (bewusster oder unbewusster) Misshandlung. Wenn eine Person intensiven Schmerz durch ein Trauma erlebt hat, passiert es nicht selten, dass die gleiche Person anderen unbewusst dasselbe zufügt. Die Person mag die meiste Zeit über sehr nett sein. Aber wenn sie getriggert wird, verwandelt sie sich in eine giftige Schlange, die dich an den Stellen beißt, die am meisten schmerzen, und deinen  Körper und Geist vergiften.

Erinnerst du dich an manipulative Situationen mit anderen Menschen? Du wurdest zu Unrecht beschuldigt, beleidigt oder beschimpft. Wahrscheinlich warst du schockiert über die Dinge, die dir an den Kopf geschmissen wurden, hast dich aber auch machtlos gefühlt, weil du die andere Person nicht überzeugen konntest, dass sie fair zu dir war. Solche Situationen kommen oft in Eltern-Kind-Beziehungen oder Partnerschaften vor. Manchmal sind wir selbst diejenigen, die missbräuchlich handeln und anderen mit unseren Worten Schmerz zufügen. Wir müssen auch unseren eigenen Schatten akzeptieren.

Wenn du in die zuvor beschriebene Situation gerätst, kannst du Folgendes tun:

  1. Reagiere selbstbewusst. Teil der Person fest, aber respektvoll mit, dass sie dir gegenüber unfair und beleidigend handelt und du dieses Verhalten nicht tolerieren möchtest. Sollte die Person so in ihrem eigenen Schmerz vertieft sein, dass sie nicht reagiert, dann verlass die Situation augenblicklich!
  2. Wenn du dich verletzt fühlst durch das Gesagte, dann darfst du Emotionen zeigen. Weinen ist ein reinigender Prozess – für Frauen genauso wie für Männer. Lass den Schmerz raus. Du wirst dich danach viel besser fühlen.
  3. Visualisiere ein großes SHK oder Meistersymbol zwischen dir und der anderen Person und bitte darum, dass die Situation zwischen dir und der anderen Person geheilt wird.
  4. Schick einen Wunsch ans Universum und bitte darum, dass dein Schmerz gelindert wird und auch der anderen Person geholfen wird.

Wenn du derjenige bist, der jemand anderen verbal verletzt hast, kannst du Folgendes tun:

  1. Reue zu empfinden ist sehr positiv. Es bedeutet, dass dein Herz offen genug ist, um zu wissen, dass du nicht aus Liebe gehandelt hast. Liebe ist die Essenz dessen, was wir sind. Es ist daher nie zu spät, jemandem liebevoll zu begegnen, den wir verletzt haben. Lass dein Ego zu Hause und entschuldige dich bei der Person von Herzen. Umarme die Person, schau in die Augen deines Gegenübers und sag, wie leid es dir tut.
  2. Ist die Person nicht kommunikationsbereit, dann sprich innerlich mit der Seele deines Gegenübers, wenn die Person schläft. Drück deine Gefühle aus und entschuldige dich für die verursachte Verletzung. Sag der Seele, dass alle groben Worte, die du benutzt hast, das Ergebnis deines eigenen Schmerzes war und nichts mit ihm oder ihr zu tun hatten. Die Seele wird deine Botschaften empfangen – wenn auch nur unterbewusst. Auch so kann Heilung geschehen.
  3. Visualisiere ein SHK oder Meistersymbol zwischen dir und der betroffenen Person und bitte innerlich um Heilung der Situation.
  4. Solltest du dich danach immer noch schuldig fühlen, dann schick einen Wunsch ans Universum und bitte um Hilfe, dass du dich an deine wahre Natur der Liebe erinnerst.
  5. Hab Mitgefühl mit dir selbst. Du bist auch durch Schmerz gegangen – aber es bedeutet nicht, dass du weiterhin so reagieren musst. Du darfst aus der Situation lernen und dir Zeit nehmen, deine eigenen Wunden zu heilen. Es kann mehrere Versuche brauchen, bis eine vollständige Heilung eintritt. Gib nicht auf. Alles, was du brauchst, ist die von Herzen kommende Bereitschaft zur Heilung.

Manchmal ist es unmöglich, andere Menschen zu heilen. Verschwende bitte nicht deine kostbare Zeit damit, an einer  Beziehung festzuhalten, in der verbale Gewalt an der Tagesordnung steht. Du darfst dir professionelle Hilfe suchen in diesem Prozess – eventuell auch in Form einer Paartherapie, wenn es sich um eine langjährige Partnerschaft handelt.